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Geschichte der SpVgg Reichenbach |
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Geschrieben von Christian Daser
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Seite 1 von 2 Wenn man über die Vereinsgeschichte der Spvgg Reichenbach berichten will, stößt man auf große Probleme, denn der größte Teil der Vereinsunterlagen wurden 1945 von der amerikanischen Besatzungsmacht vernichtet. Lediglich das Gründungsprotokoll, die Satzung von 1914 und die Festrede zur Fahnenweihe 1926 sind im Original vorhanden. Dem Gründungsprotokoll kann man entnehmen, dass sich am 30.Juni 1912 im Gasthaus „Zum Ochsen“ einige junge Leute trafen, um den TV Reichenbach zu gründen. Aus den 14 Gründungsmitgliedern wurde Ernst Grimm zum ersten Vorstand gewählt. Bald war die Zahl auf 20 Männer und 5 Zöglinge (Jugendliche über 16 Jahre) angewchsen. Der Jahresbeitrag betrug damals für Männer 1 Mark und für Zöglinge 50 Pfennig.
 Im Turnen wurden nur Freiübungen durchgeführt, da sich der Verein noch keine Turngeräte leisten konnte. Trotzdem nahmen bereits 1913 und 14 Turnerriegen an den Gauturnfesten teil. 1914 übernahm Hans Steimle die Geschicke des Vereins als 1.Vorstand. Die Mitgliederzahl war inzwischen auf 40 angewachsen. Diese Entwicklung wurde durch den Beginn des 1.Weltkrieges unterbrochen und das Vereinsleben kam bis 1919 ganz zum Erliegen.
Die Kriegsfolgen gingen nicht spurlos am Verein vorüber. Verschiedene Mitglieder mussten ihr Leben lassen. Erst im Jahre 1919 fand wieder eine Versammlung statt, die wiederum Hans Steimle an die Spitze des Vereins berief. Nun wurden Turngeräte (Reck, Barren und Pferd) gekauft. Da wenig Geld vorhanden war wurden Gutscheine zu 5, 10 und 20 Mark ausgegeben. Die ganze Gemeinde Reichenbach beteiligte sich daran und verzichtete später auf die Rückzahlung der Gutscheine.
1923 trat Hans Steimle als Vorstand zurück und Ernst Ramminger konnte als 1.Vorstand gewonnen werden. Er blieb es bis 1936, als er schon Bürgermeister in Reichenbach war. In seine Vorstandszeit fallen einige markante Geschehen in der Vereinsgeschichte. 1926 fand die Weihe der Vereinsfahne statt. Die kirchliche Weihe versagt der damalige Pfarrer Kopf, da er nicht damit einverstanden war, dass der Patenverein aus dem „evangelischen“ Unterböhringen stammte. Im Jahr 1928 kaufte der Verein ein Grundstück, am heutigen Standort des Sportplatzes für 2000 Reichmark und 1930 daneben ein weiteres Grundstück ebenfalls für 2000 Reichmark und errichtete einen Sportplatz.
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 22 Februar 2006 )
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