Tischtennis  

   

Bericht Seniorenbezirksmeisterschaften 2015

Details
Das Reichenbacher Duo Wolf / Guber startete zum ersten Mal bei einer Senioren-Bezirksmeisterschaft, die am Freitagabend in Zell ausgetragen wurde.

Die Beteiligung lies sehr zum wünschen übrig, dennoch entwickelte sich ein spannendes und schönes Turnier, bei dem die Kameradschaft und der Kampf um den Titel gleichauf im Vordergrund stand.

In der Klasse Senioren 40 ging es für insgesamt 5 Doppel um den Titel des Bezirksmeisters. Die beiden Reichenbacher hatten somit 4 Duelle gegen teils hochklassige Kontrahenten zu bestreiten. Sie verkauften sich hierbei ganz gut und wurden nach zwei Knappen 5-Satz-Niederlagen, sowie einem 0:3 und zum Abschluss einem 3:1 Sieg Vierter in dieser Konkurrenz.

Fast ohne Pausen ging es in die Einzelkonkurrenz, wo bei insgesamt 6 Teilnehmern nochmals je 5 Spiele auf Wolf und Guber warteten. Zunächst durften die beiden sich miteinander messen. Guber machte es Wolf vor allem im ersten Satz schwer den er in der Verlängerung unglücklich abgeben musste. Auch Satz 2 war lange offen gewesen. Am Ende jedoch siegte Wolf mit 3:0 Sätzen, wie sich später noch rausstellen sollte, war dies für den weiteren erfolgreichen Turnierverlauf für Wolf von größter Bedeutung.

Seine folgenden 2 Partien konnte Wolf auch noch für sich entscheiden, somit hatte er die Chance ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Jedoch musste er zum Schluss gegen die beiden Bezirksklassenspieler antreten. Um es vorweg zu nehmen, beide Partien verlor er leidermit 0:3.

Guber der seine vorletzte Partie sogar mit 3:0 für sich entscheiden konnte und somit am Ende auf dem fünften Platz landen sollte, hatte im finalen Spiel gegen den Bezirksklassenspieler und netten Sportskamerad Jörg Schaubele die Aufgabe diesem wichtige Sätze abzunehmen, am besten natürlich drei davon.

Denn Wolf stand zeitgleich gegen den späteren Sieger (bereits 4 Siege zu diesem Zeitpunkt) an der Platte und hatte wie ein Göppinger Spieler ebenfalls 3 Siege eingefahren. Schaubele war erst 2 mal erfolgreich gewesen. Somit würde im schlechtesten Fall das Satzverhältnis den Ausschlag zwischen Platz 2 bis 4 bedeuten.

Wolf verlor seine letzen beiden Partien wie vorab bereits erwähnt und Guber war somit aufgrund des Satzverhältnis eigentlich zum siegen verdammt. Natürlich hatte er keine Chance und Schaubele (der früher für den Nachbar Unterböhringen an der Platte Stand) gewann souverän und völlig verdient mit 3:0.

Für Wolf bedeutete dies am Ende den 3. Platz, den er sich mit dem Satzgleichen Spieler aus Göppingen teilen durfte.