Tischtennis  

   

Spielbericht vom 04.02.2017

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Spvgg Reichenbach/Täle – TGV Rosswälden IV 3:9

Reichenbach taumelt der Kreisklasse C entgegen, aber die Hoffnung stirb bekanntlich zuletzt. Die Hoffnung auf den Klassenerhalt wird aber derzeit nicht von den Auftritten der Reichenbacher Spieler genährt, sondern liegt an einer einzigartigen Tabellenkonstellation.

Letztendlich wird es nur einen sportlichen Absteiger in der Kreisklasse B geben. Das Ende der Tabelle ziert derzeit das Reichenbacher Team mit 5::15 Punkten. Die Mannschaften bis einschließlich Platz 4. (den Reichenbach zum Abschluss der Vorsaison inne hatte) hat nur 2 gewonnene Punkte mehr. Das lässt hoffen, aber nun zum Spiel.

Doppel 1 (Vejseli/Rummel) konnte sicher mit 3:1 gewinnen. Doppel 2 (Bifano/Guber) war chancenlos und musste mit 0:3 von der Platte gehen. Doppel 3 (Wolf/IWismann) siegte mit 3:2 Sätzen und machte es dabei viel spannender als Nötig.

Vejseli konnte nur den Auftaktsatz für sich entscheiden, lies seinen Gegenüber danach viel zu offensiv spielen und verlor so mit 1:3. Rummel machte es deutlich besser, er siegte sicher mit 3:1 und brachte somit das Heimteam mit 3:2 in Front. Was nun passierte, war überhaupt nicht zu erwarten gewesen. Reichenbach hatte in Rosswälden die Partie nur wegen den Doppel (alle 3 verloren) mit 6:9 verloren und nach dem soliden Start in diese Partie rechnete man mit einer engen Kiste.

Doch nun kam es anders als gedacht. Kapitän Kämpfer-Jack gelang es zunächst eine 2:7 Satzrückstand in ein 11:7 umzuwandeln, ehe er seinem guten Gegenüber nach einem 1:3 gratulieren musste. Der Reichenbacher Kapitän ist nach wie vor noch nicht der „Alte“ und es braucht noch etwas Zeit bis er wieder so attackieren kann wie zuvor, zudem war er aufgrund einer Grippe mit Trainingsrückstand an den Tisch gegangen.

Achim Wolf verlor nach einer 2:1 Satzführung den Faden und bekam das Spiel mit den langen Noppen seines Kontrahenten nicht mehr unter Kontrolle (2:3). Wismann hatte mit dem Senior der Gäste und dessen unorthodoxen Spielweise größte Probleme und unterlag mit 0:3.

Guber der mit ordentlich Trainingsrückstand an die Platte ging, hatte in den ersten beiden Sätzen nicht den Hauch einer Chance und verlor am Ende mit 0:3. Er brauchte einfach zu lange, um sich auf die Spielweise seines Gegenübers einzustellen.

Die Reichenbacher haben durch ihren Frust und dem angekratztem Nervenkostüm an diesem Tag eine neue sportliche Disziplin eingeführt: „Schlägerwerfen“.

Somit stand es bereits 3:6 und auf der Reichenbacher Bank wurden Durchhalteparolen und Szenarien entwickelt. Gerechnet und Bilanziert., aber wieder kam es anders.

Den der eingerechnete deutliche Sieg von Vejseili kam nicht zu Stande. Er unterlag am Ende sogar relativ deutlich mit 0:3. Der Einsatz stimmte jedoch. Auch bei Rummel, der leider mit 1:3 verloren hatte und dabei auch alles gegeben hatte.

Cesare Bifano das Reichenbacher Sinnbild für Kampf und Einsatz musste sich ebenfalls mit 1:3 geschlagen geben. Bitter war hierbei noch, dass er die letzten beiden Sätze jeweils in der Verlängerung abgeben musste. Was blieb war zu nächst Sprachlosigkeit und pure Enttäuschung.

Erst später beim gemeinsamen Essen (das zeigt, dass der Teamgeist stimmt) wurde darüber gesprochen, das man damit immer noch nicht entgültig aus dem Rennen ist und es noch weitere 6 Spiele gibt in denen man das Glück erzwingen könnte. Fazit: „Wir geben nicht auf!“